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Außenklassen

Außenklasse der Fröbelschule an der Anne-Frank-Schule
 
Eine Außenklasse ist eine Klasse der Fröbelschule, die in der Regel an eine Grundschule ausgelagert wird und dort mit einer ganz bestimmten Klasse unterrichtet wird. Das Motto dabei lautet so viel wie möglich gemeinsam zu machen und nur dort zu trennen wo es nötig ist.
 
 
Konzeption der Fröbelschule
 
  • Die Kooperation beginnt in der Regel nach der 1. Klasse an der Fröbelschule.
  • Die Zeit an der Grundschule beträgt 4 Jahre (Grundschulzeit), kann aber jederzeit beendet werden, wenn dies die Rahmenbedingungen nicht mehr zulassen.
  • Der Stundenplan orientiert sich zeitlich an der Stundentafel der jeweiligen Grundschulklasse. Die Inhalte richten sich nach dem Bildungsplan der Sonderschule.
  • Die Klasse bleibt einen Tag in der Woche an der Fröbelschule, um dort den Kontakt zu den anderen Schülern und die Zugehörigkeit zur Fröbelschule zu erhalten.
  • In der Klasse sollten 6 Schüler sein.
  • Die Eltern stellen den Antrag auf Beschulung in der Außenklasse.
 
 
Unsere Außenklasse (AK)
 
Wir sind jetzt das vierte Jahr an der Anne-Frank-Schule in Schmiden und gehören dort seit der Einschulung zur jetzigen Klasse 4c. Die Grundschüler sind die Hausmäuse und die Schüler der Förderschule sind die Feldmäuse.
 
In der Klasse der Fröbelschule sind 6 Jungs. 4 davon haben die 1. Klasse an der Fröbelschule gemacht und besuchen seither die AK. 2 Jungs wurden direkt vom Regelkindergarten in die AK eingeschult. Es wurden deshalb 2 Jahrgänge zusammengefasst, um die Klassengröße von 6 Schülern zu erreichen.
     
 
In der Grundschulklasse sind 18 Schüler, 11 Mädchen und 7 Jungs. Es gibt noch 2 Parallelklassen.
 
In der 1. Klasse fand der gesamte Unterricht (außer in Religion) bis etwa an Ostern zusammen statt. Zuerst war dies in Mathematik nicht mehr möglich, wobei ein Schüler von uns noch lange Zeit mit einer Lehrkraft weiter am Matheunterricht teilnahm. In Deutsch machten wir die gleichen Buchstaben wie die Grundschüler. Sie wurden grundsätzlich als Stationenarbeit eingeführt. Die Aufgaben änderten sich aber immer mehr. Mindestens eine Aufgabe wurde aber so gestellt, dass sie zusammen mit den Grundschülern bearbeitet werden konnte.
Seit dem zweiten Schuljahr ist es so, dass die Fächer Sport, Bild. Kunst und Musik weiter zusammen unterrichtet werden. Am Montag ist immer ein gemeinsamer Anfang der Woche mit einem Morgenkreis und die Woche hört auch am Freitag mit einem gemeinsamen Schlusskreis auf. Es wird auch täglich zusammen gevespert. In der Regel unterrichten wir täglich mindestens zwei Stunden gemeinsam. In Englisch und Sachkunde sind wir in den Stunden getrennt, in denen die Grundschüler viel mit lesen und schreiben arbeiten. Wir bearbeiten dann die gleichen Sachverhalte in unserem Klassenzimmer nur mit anderen Aufgaben.
     
 
Der gemeinsame Unterricht wird federführend von der Grundschulkollegin gestaltet. Die Inhalte für unsere Schüler werden von den Lehrerinnen der Fröbelschule vorbereitet. Musik-, Bildende Kunst- und Sportstunden werden auch teilweise von uns übernommen.
Wir arbeiten viel mit Stationen. Bei Frontalunterricht werden unsere Schüler von uns unterstützt und bekommen auch andere Arbeitsblätter und Aufgaben wie die Grundschüler.
Besondere Höhepunkte sind immer unsere gemeinsamen Unternehmungen, wie z.B.: Trommelworkshop, Besuch der Kunstschule, Lerngänge und Ausflüge, Konzertbesuche, usw.
 
Immer Mittwochs bleiben wir an der Stammschule. Dann findet hauptsächlich Kochen und Schwimmen statt.
     
 
Tagesablauf
Die Schüler kommen mit den normalen Schulbussen bis 8.20 Uhr an die Fröbelschule und werden dort von einer Lehrkraft in Empfang genommen. Sind alle Schüler da, fahren wir gemeinsam mit einem Bus an die Anne-Frank-Schule. Dort beginnt der Unterricht um 8.40 Uhr. Um 10.20 Uhr ist die Hofpause. Vorher findet eine gemeinsame Vesperpause im Klassenzimmer statt. Unterrichtsende ist um 12.15 Uhr. Anschließend werden die Schüler mit einem Bus nach Hause gefahren.
Mittwochs fahren die Schüler von der Stammschule mit den normalen Schulbussen nach Hause.
 
Elternarbeit
Elternabende finden immer gemeinsam statt. Es gibt dabei einen gemeinsamen Teil und einen getrennten Teil, in dem die schulrelevanten Dinge besser besprochen werden können.
 
 

Feldmäuse und Hausmäuse lernen gemeinsam von und miteinander

                                            

 

 
 
 
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